Altersgerechtes Wohnen - Hilfsmittel für den Haushalt für Senioren die den Alltag erleichtern

Die einfachsten Dinge, die man noch vor wenigen Jahren mühelos erledigen konnte, ohne dafür fremde Hilfe oder Hilfsmittel in Anspruch zu nehmen, scheinen vorüber. Gelenkschmerzen und Rückenleiden sind täglicher Begleiter. Um dem Alter entsprechend wohnen zu können, bedarf es keiner Pflegeeinrichtung. Für ein altersgerechtes Wohnen sorgen kleine, aber entscheidende Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern.

Altersgerechtes Wohnen

Ab einem gewissen Alter müssen wir alle akzeptieren, dass wir keine 20 mehr sind. Der Einstieg in eine Duschkabine, das Treppensteigen, das Tragen von Einkaufstüten, ja selbst das Kochen in der Küche und der Gang auf die Toilette kann im Alter eine echte Herausforderung darstellen. Für ein altersgerechtes Wohnen sind oftmals nur kleinere Veränderungen im Haushalt notwendig, die einem dabei helfen den Alltag zu meistern. Wir von Senioren-Leben möchten Ihnen zeigen, welche Hilfsmittel Ihnen dabei helfen im Alter den Alltag zu bewältigen.

Hilfsmittel für Senioren, die den Alltag erleichtern

Oftmals reichen kleine Veränderungen aus, damit man im Alter den Alltag bewerkstelligen kann, ohne sich dabei in Gefahr zu begeben. Indem Sie Barrieren, also Hürden, die für Sie im Haushalt stets eine Belastung darstellen, aus dem Weg räumen, schaffen Sie sich eine altersgerechte Wohnsituation.

Stolperfallen beseitigen

In vielen Seniorenhaushalten besteht bei Stolperfallen, wie einem Teppich, oder Läufer, eine erhöhte Sturzgefahr für ältere Menschen. Das Klingeln des Telefons, oder der Haustür, wo man schnell hineilen möchte, ist meist ein Grund, weshalb ältere Menschen mit dem Fuß am Teppich hängen bleiben und stürzen.

Haltegriffe anbringen

Sanitäre Anlagen, wie beispielsweise die Toilette, die Badebanne oder Dusche sollte man mit Haltegriffen ausstatten. Dadurch haben ältere Menschen einen sicheren Halt und können dadurch leichter in die Badewanne ein- und aussteigen. Aber auch in der Dusche hilft ein Haltegriff, um sich beim Waschen des Unterkörpers mit einer Hand festzuhalten. Toiletten haben meist eine niedrige Sitzhöhe, was gerade das Hinsetzen und Aufstehen im Alter erschwert. Ein Haltegriff an der Toilette hilft.

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Badewannenlift

Wem das Ein- und Aussteigen in die Badewanne selbst mit einem Haltegriff schwer fällt, der ist mit einem Badewannenlift gut bedient. Sowohl der Aufbau, als auch die Inbetriebnahme des Badewannenlifters ist einfach. Über eine Handsteuerung kann man bequem in die Badewanne eintauchen und sich auch wieder aus der Badewanne hochheben lassen.

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Badewannenmatten

Ob in der Dusche, oder der Badewanne – Badewannenmatten kosten nicht viel und garantieren einen sicheren Stand. Gerade in der Dusche, aber auch in der Badewanne kommt es immer beim Ausrutschen zu schweren Verletzungen. Mit einer Badewannenmatte haben Sie einen einen sicheren Stand und rutschen nicht.

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Sitzmöglichkeit im Flur oder Diele

Das An- und Ausziehen von Schuhen ist gerade für ältere Menschen eine größere Anstrengung. Im Stehen kann es vorkommen, dass man das Gleichgewicht verliert und mit dem Kopf voraus auf den Boden stürzt. Eine Sitzmöglichkeit im Flur oder der Diele erleichtert nicht nur das An- und Ausziehen von Schuhen, sondern dient auch dazu, die Einkäufe, beim Ausziehen der Schuhe, in einer erhöhten Position abstellen zu können. Zudem helfen beim Anziehen der Schuhe lange Schuhlöffel.

Sitzauflage für Stühle

Nicht immer ist die Sitzhöhe auf Stühlen optimal, was das Aufstehen und Hinsetzen betrifft. Mit einer Sitzauflage, die am Stuhl befestigt wird, lässt sich die Sitzhöhe zwar nur geringfügig erhöhen, sorgt jedoch für weniger Kraftaufwand. Idealerweise beim Kauf neuer Stühle für das Esszimmer auf die richtige Sitzhöhe achten. Am Besten geeignet sind zudem Esszimmer-Stühle mit Seitenlehne, an welchen man sich abstützen kann.

Boxspringbett für Senioren

Sicherlich haben Sie auch schon von Boxspringbetten gehört. Hierbei handelt es sich um ein Bett mit einer deutlich höheren Liegehöhe, als es bei herkömmlichen Betten der Fall ist. Gerade für ältere Menschen ist das morgendliche Aufstehen aus einem tiefen Bett bereits mit der ersten Anstrengung des Tages verbunden. Wenn der Tag schon so beginnt, freut man sich sicherlich nicht darauf, was noch kommen mag. Mit einem Boxspringbett ist sowohl das morgendliche Aufstehen, als auch der Gang ins Bett mühelos möglich, da die Liegehöhe entscheidend höher ist.

Küche im Alter optimieren

Für ein altersgerechtes Wohnen, sollte man auch die Küche optimieren. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass Sie sich hier gleich eine neue Küche anschaffen müssen. Bereits mit einem einmaligen Umräumen lässt sich ein altersgerechtes Arbeiten in der Küche realisieren. Wichtig ist, dass Sie Küchengeräte und Küchenmaschinen, die Sie regelmäßig benutzen, nach Möglichkeit bereits auf der Arbeitsfläche positionieren. So müssen diese nicht erst mühsam aus einem tiefen oder hohen Küchenschrank herausgeholt werden. Beim Umräumen der Küche sollten Sie folgendes berücksichtigen: All das, was Sie regelmäßig benötigen, wie Gläser, Teller, Geschirr, Lebensmittel, Gewürze, Töpfe und Pfannen, sollten in in unmittelbarer Griffhöhe sein. Dagegen Dinge, die man weitaus seltener benutzt, wie beispielsweise das Fondue-Set, Raclette-Set, das gute Service, welches man nur zu Feierlichkeiten nutzt, an etwas abgelegeneren Bereichen.

Gehstock und Rollator

Ein Gehstock und Rollator sind gerade für ältere Menschen eine große Unterstützung. Während man in der Wohnung bevorzugt den Gehstock nutzt, um sich innerhalb der eigenen vier Wände problemlos fortbewegen zu können, wird zum Einkaufen, aber auch für Spaziergänge ein Rollator genutzt. So kann man nach Anziehen der Feststellbremse sich auch auf die Sitzfläche des Rollator setzen, kurz rasten und neue Kräfte sammeln.

Hausnotrufsysteme

Das Hausnotrufsystem ist ein besonders sinnvolles Hilfsmittel, welches insbesondere älteren, allein lebenden Menschen ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Ist man nicht mehr in der Lage das Telefon zu erreichen, beispielsweise, weil man im Bad ausgerutscht ist, oder weil der Kreislauf einem übel mitspielt, kann über einen Sender am Armgelenk ein Notruf abgesetzt werden.

Wie man sehen kann, bedeutet altersgerechtes Wohnen nicht zwangsläufig viel Geld investieren zu müssen, sondern ist oftmals mit kleinen Veränderungen im Haushalt getan. Denn wer im Ruhestand ist, soll diesen auch genießen können. Wir hoffen, dass wir mit unserem Artikel Impulse geben konnten und würden uns über eine Rückmeldung, sowie weitere Tipps freuen.

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